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Beitrag in der Medienwoche: Datenschutz offensiv denken

Johanna E. Möller hat in der Serie Kommunikationswissenschaft im Schweizer Online-Magazin Medienwoche, digitales Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation & Marketing, einen Beitrag zum Thema Datenschutz veröffentlicht. "Datenschutz offensiv denken" ist eine Buchbesprechung und gleichzeitig ein Plädoyer, Debatten rund um Datenschutz und Datensicherheit für aktuelle Herausforderungen der Kommunikations- und Medienwissenschaft zu nutzen.

Die zentrale Frage ist: Wie können wir es schaffen, MediennutzerInnen immer wieder und weiter als BürgerInnen zu begreifen statt als Konsumenten? Finn Brunon und Helen Nissenbaum zeigen in ihrem Buch "Obfusation": Es lohnt sich, darüber nachzudenken, welche aktiven Gestaltungsmöglichkeiten wir im digitalen Ökosystem haben, ohne die Sicherheit unserer Daten zu gefährden. Obfuscation ist eine Strategie, die auf "Mitmachen" statt "Rückzug" setzt.

"Im Jahr 2015 veröffentlicht, zeigt "Obfuscation" in Zeiten ständiger Datenhacks und -lecks seine Aktualität mehr denn je. Umso erstaunlicher ist es, dass die Idee eines offensiven Datenschutzes bisher kaum in die breitere öffentliche oder wissenschaftliche Debatte eingeflossen ist."

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Update für den Master-Studiengang 'Kommunikation'

Mit dem Wintersemester 2019/2020 tritt am Institut für Publizistik die geänderte Studienordnung für den Masterstudiengang 'Kommunikation' in Kraft. Die Änderungen betreffen die Schwerpunkte 'Kommunikations- und Medienforschung', 'Medienmanagement' und 'Unternehmenskommunikation' teils gemeinsam, teils einzeln.

Im englischsprachigen Kurs ‚Latest Developments in Communications‘ (alle Schwerpunkte) können die Studierenden ab Oktober wählen, ob sie die Hausarbeit auf Deutsch oder Englisch schreiben möchten. Im Sinne der Vergleichbarkeit der Prüfungsleistungen belegt die Dozentin oder der Dozent englischsprachige Arbeiten aber mit einem entsprechend niedrigeren Anforderungsprofil hinsichtlich der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit. Die Arbeit auf Englisch zu schreiben, bleibt aus Sicht der Lehrenden der Königsweg.

Nur im Schwerpunkt 'Medienmanagement' wird in der Vorlesung Medienmärkte (1. Semester) eine Studienleistung eingeführt. Da die Kurse in den späteren Semestern auf Kenntnissen aus der Veranstaltung aufbauen, kann so sicher gestellt werden, dass die Studierenden mit gleichem Wissensstand in das weitere Studium starten.

Darüber hinaus ändert sich im Schwerpunkt 'Medienmanagement' die Reihenfolge der Lehrveranstaltungen im Studienverlaufsplan. Ziel ist es, die Arbeitsbelastung der Studierenden in den Kursen gleichmäßiger über die Semester verteilt. Die Zahl der pro Semester zu erbringenden Semesterwochenstunden ändert sich durch die Verschiebungen nicht, und auch die Zahl der Prüfungen pro Semester bleibt gleich.

Wir wünschen allen Studierenden im Oktober einen guten Start in die Vorlesungszeit!

 

 

 

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Neu im Open Access erschienen: Sonderheft Mediatization Studies zum Thema Privacy

Neu im Open Access erschienen ist ein Sonderheft der Mediatization Studies zum Thema Privacy und Überwachung. Gemeinsame Herausgeber sind Jakub Nowak von der Marie Curie-Sklodowska Universität Lublin und Johanna E. Möller, Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Im Heft finden sich Beiträge von NachwuchswissenschaftlerInnen aus Deutschland, Österreich und Polen, die zum Teil bei einem Workshop mit WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen im März 2018 an der Marie Curie-Sklodowska Universität Lublin vorgestellt und diskutiert wurden.

Folgende Beiträge finden sich im Sonderheft:

Workshop und Sonderheft wurden im Rahmen einer Projektförderung großzügig aus Mitteln der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung unterstützt.

 

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Sommerfest der Medienmanagement-Studierenden am 12. Juni

Auch in diesem Jahr haben die Studierenden des Masters Kommunikation mit Schwerpunkt Medienmanagement das traditionelle Sommerfest des Arbeitsbereichs ausgerichtet. Die Wiese vor der Zentralbibliothek erwies sich als idealer Ort, um dort bei einem Picknick zusammenzusitzen und sich auszutauschen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt – dank eines Buffets, zu dem jeder Studierende einen Beitrag geleistet hat und das keine kulinarischen Wünsche offenließ.

Das Team des Arbeitsbereichs dankt allen Studierenden und vor allem den Jahrgangssprechern Marieke Schulz und Henning Jochmann ganz herzlich für die tolle Organisation und den schönen Abend!

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Lehrstuhl Medienwirtschaft auf der emma 2019 in Limassol

Der Lehrstuhl Medienmanegement hat seine aktuelle Forschungsarbeit vom 5.-7. Juni 2019 auf der diesjährigen Jahreskonferenz der European Media Management Association in Limassol (Zypern) mit zahlreichen Vorträgen vorgestellt. Johanna E. Möller, M. Bjørn von Rimscha und Robin Riemann präsentierten eine Fallstudie zu Rekursivität in den Strategien grenzüberschreitend aktiver Medienunternehhmen am Beispiel der Pendlerzeitung 20 Minuten: "Recursive effects of transnational expansion – A case
study of tamedia’s foreign ventures". Gianna Ehrlich präsentierte Ergebnisse einer umfassenden Literaturanalyse zu Markenwerten und Medien sowie einen konzeptionell-methodischen Ansatz, aktuelle Forschungsfragen in diesem Bereich anzugehen: "Capturing media brand equity – shortcomings and
Qualitative Comparative Analysis as a potential solution".

Mit zwei Vorträgen waren auch Studierende des Master Medienmanagement, genauer aus dem Seminar "Medienwirtschaftliche Empirie und Praxis", erfolgreich vertreten. M. Bjørn von Rimscha, Mala Schäfer, Isabel Machel, Carina Roeser, Christopher Schmitt, Isabell Wasmuth und Andreas Goebbel präsentierten den Vortrag: "Beyond strategy: Drivers of transnationalization ‐ A case study of two German magazines." Mit dem zweiten Beitrag "A topic where cultural Discount does not matter? Globally homogeneous content in Fashion magazines" waren M. Bjørn von Rimscha, Aryana Kafash Gohari, Jessica Loos, Viktoria Buchmann, Gia Hoai Nam Le, Luisa Gemmer, Yanneck Schleese, Anna Bolay, Victoria Walter, Jana Fäth, Lisa Grimm und Svenja Brauer vertreten. Allen Autorinnen und Autoren herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Präsentation ihrer Arbeit!

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Neu open-access erschienen: Ambidextrie in grenzüberschreitendem Medienmanagement

Das Forschungsprojekt Cross-Border Media Communication (CBMC) präsentiert einen neuen Zeitschriftenbeitrag im Journal of Media Business Studies. Im Fokus des CBMC-Projekts mit Klaus-Dieter Altmeppen, Pamela Nölleke-Przybylski (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt), Matthias Karmasin, Denise Voci (Alpen-Adria Universität Klagenfurt) sowie M. Bjørn von Rimscha und Johanna E. Möller (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) stehen die grenzüberschreitenden Aktivitäten von Medienunternehmen. Der nun neu und open-access erschienene Artikel arbeitet heraus, dass organisationale Ambidextrie ein fruchtbarer Ansatz ist, solche Aktivitäten zu untersuchen. Im Zuge von Digitalisierungsprozessen zeigt sich, dass dabei exploitative gegenüber explorativen Internationalisierungsstrategien an Bedeutung gewinnen.

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Workshop "The politics of privacy"

Die ECREA-Sektion Communication and Democracy lädt am 5. und 6. Dezember 2019 zum Workshop "The Politics of Privacy" an das Institut für Publizistik ein. Als Keynote-Speaker haben Constance Kurz (Chaos Computer Club) und Sami Coll (Universität Genf) zugesagt.

 

Das alltägliche Management von Informationen und Informationsgrenzen, sei es durch Individuen oder Organisationen, rückt seit Jahren immer stärker in den Fokus kommunikations- und medienwissenschaftlicher Forschung. Dabei wird zunehmend auch die politische Bedeutung von Datenschutz deutlich, die im Fokus dieses Workshops steht. Abstracts zu Fragen wie Datenschutz als Design, alltägliche datenschutzbezogene Medienpraktiken aber auch Diskurse und Ideologien die die Praxis von Datenschutz prägen sowie Beiträge mit  weiteren Themenbezügen, können bis zum 15. Juli 2019 unter politicsofprivacy [at] uni-mainz.de eingereicht werden. Ausgewählte Beiträge werden im Anschluss zur Publikation eines Special Issue des open-Access Journals Media and Communication eingeladen. Die Publikation ist für Juni 2020 geplant. Fragen rund um den Workshop und die geplante Publiktion beantwortet Johanna E. Möller, johanna.moeller [at] uni-mainz.de.

< mit Klick auf das Bild, ausführlicher CALL FOR PAPERS

 

 

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Lehrstuhl Medienwirtschaft auf der DGPuK-Jahrestagung

Der Arbeitsbereich Medienwirtschaft war vom 9. bis 11. Mai auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erfolgreich durch Johanna E. Möller und Robin Riemann vertreten.

Johanna E. Möller stellte einen Baustein aus ihrem laufenden Habilitationsprojekt vor. Das Thema ihres Vortrags war "Political media practices. Systematizing research questions in a transforming field of research". Robin Riemann präsentierte mit Christina Köhler, Mathias Weber und Oliver Quiring den Vortrag: "'Sie werden den Gegner nicht los.' Eine quantitative Analyse der Kommunikationsstrategien in Tarifverhandlungen zwischen medialer, organisationaler und Verhandlungslogik". Gegenstand waren Ergebnisse aus dem DFG-Projekt "Tarifpolitik und Medien". Darüber hinaus wurde Johanna E. Möller im Rahmen der Jahrestagung zur Sprecherin der Fachgruppe Soziologie der Medienkommunikation gewählt. Der Arbeitsbereich Medienwirtschaft gratuliert dazu herzlich!

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Goldmedia-Urkunden für innovative Abschlussarbeiten

Unsere Absolventen Tobias Simon und Pascal Schneiders sind für das Jahr 2018 im Rahmen des Goldmedia-Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft mit Urkunden ausgezeichnet worden.

Tobias Simon hat unter dem Titel "Motivation von E-Sports-Zuschauern: Konzept der E-Sports-Zuschauer-Motivations-Skala", basierend auf einer umfangreichen Literaturauswertung, ein Messinstrument zur Rezeption von E-Sport erarbeitet und getestet. Diese Abschlussarbeit punktet nicht nur mit Detailgenauigkeit und Präzision in der Argumentation, sondern zeigt am Beispiel E-Sports anschaulich und nachvollziehbar, wie digitale Medientechnologien neue Themenfelder der Medienwirtschaft im Besonderen und der Publizistik im Allgemeinen erschließen.

Pascal Schneiders' Arbeit trägt den Titel "Die Botschaft erinner' ich wohl, allein fehlt mir die Quelle. Chancen und Risiken von Branding auf Drittplattformen für Nachrichtenorganisationen". Darin geht der Frage nach, inwieweit Markenbekanntheit und das -image von Nachrichtenmarken bei der Verbreitung von Nachrichteninhalten via Facebook beeinflusst werden. Dabei zeigt sich, dass aus Perspektive der Marke wenig gegen eine Nutzung von Facebook als Distributionskanal spricht.

Der Lehrstuhl Medienwirtschaft freut sich mit den Preisträgern und gratuliert herzlich zu dieser tollen Auszeichnung!

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Soeben online erschienen: Artikel zu grenzüberschreitenden Aktivitäten von Medienunternehmen

Das Forschungsprojekt Cross-Border Media Communication (CBMC) präsentiert einen neuen Zeitschriftenbeitrag im European Journal of Communication. Im Fokus des CBMC-Projekts mit Klaus-Dieter Altmeppen, Pamela Nölleke-Przybylski (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt), Matthias Karmasin, Denise Voci (Alpen-Adria Universität Klagenfurt) sowie Bjørn von Rimscha und Johanna Möller (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) stehen die grenzüberschreitenden Aktivitäten von Medienunternehmen. Um diese systematisch erfassen zu können, haben wir basierend auf Interviews mit 34 leitenden Managern internationaler Medienunternehmen eine Typologie grenzüberschreitender Aktivitäten von Medienunternehmen erarbeitet. Das Besondere dieser Typologie ist, dass sie nicht nur ökonomische Aktivitäten erfasst, sondern auch solche grenzüberschreitenden Praktiken, die auf infrastrukturellen Umbau etwa im Zuge von Digitalisierungsprozessen oder sozio-politische Projekte abzielen.

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